Ein Mensch, durch den die Sonne scheint

Mit dieser Geschichte möchte ich all den Menschen danken, die unser Leben immer wieder so sehr bereichern:

… durch ihre ganz einfache, bodenständige Art
… durch ihre Freundlichkeit
… durch aufmunternde Worte
… durch ihre Hilfe, auch wenn wir nicht darum bitten
… durch ihren respektvollen und achtsamen Umgang mit uns
… durch ihr offenes Ohr, mit dem sie uns zuhören
… durch ihr stilles „Da-sein“ und gemeinsames Schweigen, wenn es nötig ist
… durch ihre Ehrlichkeit und Offenheit
… durch ihre liebevolle Umarmung
… durch ihre Fröhlichkeit uns zum Lachen bringen
… durch ihr Lächeln, wenn sie uns begegnen

Heilige sind keine überdrüber Menschen – nein! Sie sind wie du und ich! Und es liegt in unserer Hand, immer wieder ein klein wenig „heilig“ zu sein, genau dort, wo wir uns gerade befinden. So bringen wir die Sonne in die Herzen unserer Mitmenschen, eine Sonne, die dann auch unser Leben immer wärmer, schöner und glücklicher macht.

Aber nun zur Geschichte:

Die Einsamkeit des Herrn Abelmann

Wenn man mitten im Leben steht, sehnt man sich oft nach Ruhe. Leider vergessen wir vor lauter Arbeit, Freizeitstress und eigenen Problemen, die Menschen, die sich wohl manchmal danach sehnen, ein bisschen mehr Stress zu haben.


Für einen alten oder kranken Menschen ist Ruhe im Übermaß vorhanden und diese meist ungewollte Stille schmerzt doch manchmal sehr. Besonders an Feiertagen, an einem Sonntag… wird sie noch mehr spürbar. Sehnsüchtig warten sie auf einen Besuch. Ein bisschen Teilnehmen am Leben, an Freuden und Leiden anderer Menschen. Ein Händedruck, eine Umarmung.


Ich besuche regelmäßig Menschen im Altersheim.
Wenn du einmal das Gesicht gesehen hast von einem Menschen, der vorher in die Leere blickte und du dann das Strahlen in den Augen siehst, wenn sie dich erkennen, dann kannst du nicht anders, wie immer wieder ein bisschen Freude zu schenken. Wie viel Lebendigkeit plötzlich entfacht wird, das ist immer wieder ein herzerwärmendes Erlebnis für mich.


Einsame Menschen gibt es überall, nicht nur im Altersheim. Vielleicht ein Nachbar, eine Nachbarin? Oder die Tante, die alleine lebt? Menschen die ihr Zuhause verlassen mussten..Menschen, die im Krankenhaus sind…


Manchmal geht die Fantasie mit mir durch: Wie wäre es wohl, würde jeder gesunde Mensch auf dieser Welt nur eine Stunde in der Woche an einen einsamen Menschen „verschenken“? Ich denke, das wäre wie Sonnenschein an jedem Tag, wie Tränen weg küssen… Wie viel wärmer und heller würde wohl das Miteinander sein!


Hier eine kleine Geschichte, die zum Nachdenken anregen darf:

Die drei Söhne

Es regnet.. und mir ist danach, euch die Geschichte von den “drei Söhnen” zu erzählen: